Unsere Geschichte

Von einer Liebesgeschichte die die zufällige Geburt des Weingutes Burgi Eder einleitet, über die Leidenschaft einer Familie zum Weinbau – erfahren Sie hier alles über die bewegte Geschichte des Weingutes und wie es zu dem wurde, was es heute ist

Wie alles begann

Die Geschichte des Weingutes „Burgi Eder“ beginnt, wie gute Geschichten immer beginnen sollten: mit der Hochzeit zweier Liebender, in diesem Fall der Großeltern der heutigen Eigentümerin, Notburga Sedlmayr. Josef und Josefa Eder gaben einander am 10. Juli 1890 das Eheversprechen. Aus dem damals geschlossenen „Ehepakt“ geht hervor, dass der erste Weingarten am „Bodling“, ebenso wie der sich heute noch in Verwendung befindende Keller, vom Bräutigam in die Familie eingebracht wurden. Rückblickend stellt diese Hochzeit nicht nur ein wichtiges Ereignis in der Geschichte der Familie Eder dar, sondern kann vielmehr als der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gesehen werden, die sich bis heute noch fortsetzt.

 

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Vom Familienunternehmen zum internationalen Betrieb

Bereits als das Weingut „Burgi Eder“ aus der Taufe gehoben wurde, zeichnete sich ab dass die Bewirtschaftung der ersten eigenen Weingärten zur Leidenschaft der gesamten Familie Eder werden würde. Die Bewirtschaftung der ca. 6000 m² großen Parzelle, die sich auch heute noch im Eigentum des Weingutes „Burgi Eder“ befindet, markiert den Beginn einer langen, erfolgreichen Winzerkarriere, die nunmehr bereits über 4 Generationen andauert. Josef Eders unermüdlichem Bestreben die bestehenden Grundstücke um aussichtsreiche Lagen zu erweitern war es schließlich auch zu verdanken, dass das Weingut langsam zu einem festen Bestandteil des Familienunternehmens wurde.

Mit dem 1896 geborenen Sohn Josef Eder trat schließlich ein würdiger Nachfolger in die Fußstapfen seines Vaters, der, nach dem Tode seiner Eltern, deren Besitzungen einschließlich Getreidemühlen und Weingärten übernahm. Die unermüdliche Arbeit Josef Eders und seiner Frau Notburga sicherten der Familie auch über die Kriegsjahre hinweg einen gesicherten Lebensunterhalt und verhalfen ihnen zu Wohlstand und Ansehen. 1942 wurde eine gemeinsame Tochter geborene die, nach ihrer Mutter, ebenfalls „Notburga“ genannt wurde. Allerdings war es der Großvater Josef, der respektvoll nur „der alte Herr Eder“ genannt wurde, der die junge Notburga mit in die Weingärten nahm und so ihr Interesse am Weinbau weckte.

Nach dem Tode ihres Vaters im Jahre 1948 erbte sie, noch minderjährig, sowohl Keller als auch Weingärten der Familie. Unter der Leitung und Führung ihrer Mutter, die schon zu Lebzeiten ihres Gatten die eigentliche und engagiertere Unternehmerin war, wurden weitere Weingärten zugekauft. Später – insbesondere nach der Heirat der heutigen Eigentümerin mit dem Bauunternehmer Ing. Karl Sedlmayer – expandierte das Unternehmen, bis es 1995 sein heutiges Ausmaß von ca. 23,5 ha erreichte.

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Die nächste Generation

Nach einer Zeit der Neuorientierung um die Jahrtausendwende wurde schließlich nach einem Winzer gesucht der das Weingut in eine aussichtsreiche Zukunft führen und den stetig steigenden Ambitionen gerecht werden würde. Diese Person fand man nach langer Suche schließlich in dem Weinbauingenieur Jürgen von der Mark. Als einer von 204 Trägern des Titels „Master of Wine“, einer Auszeichnung die nach dem unbestritten schwersten Weinexamen der Welt verliehen wird, und als einziger Deutsche dem diese Meisterleistung bis zu diesem Tage gelang, formte er über die nächsten Jahre das Weingut und trug maßgeblich zu der bemerkenswerten Entwicklung der Marke Burgi Eder bei.

Doch anstatt das Weingut auf diesem ausgewiesenen Experten aufzubauen war nach einer fruchtbaren Zusammenarbeit im Jahre 2009 die Zeit des Wandels gekommen. Unermüdlich suchte die Eigentümerin Notburga Sedlmayr nach aussichtsreichen Talenten im In-und Ausland, um das erfolgreiche Weingut um weitere Facetten zu erweitern.

Eine wechselnde Beschäftigung verschiedenster Winzer aus Deutschland, Österreich und Frankreich ermöglichte es dem Weingut auch in den folgenden Jahren seine Herstellungsmethoden stetig zu verfeinern und sich eine Kombination der verschiedenen Einflüsse zu eigen zu machen.

Dieses Konglomerat aus verschiedenen Herstellungsverfahren-und Philosophien ergänzt sich in einer unnachahmlichen Komplexität der Burgi Eder Weine und bildet auch heute noch die Kernkompetenz des Weingutes.

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